Inhalt

Hilfsmittel in diesem Bereich werden eingesetzt, um Wohnräume und Gebäude zugänglich zu machen wie Aufzüge, Rampen, angepasste Durchgangsbereiche, Möbel und andere Einrichtungsgegenstände.

Diese Hilfsmittel können:

  • Höhenunterschiede ausgleichen
  • Orientierung bieten
  • Gefahrenstellen entschärfen

Produkte für den Wohnraum aus anderen Hilfsmittelbereichen:

Finanzierung und Wissenswertes

Wissenswertes

Barrierefrei bauen bedeutet nicht nur, Menschen mit Behinderungen mehr Selbstständigkeit zu ermöglichen, sondern auch für das Alter vorzusorgen. Barrierefreiheit bei Bauen und Wohnen stellt sicher, dass Haus-Einrichtungen von jedem Menschen benutzt werden können, egal in welchem Alter, ob mit oder ohne Behinderung. Im Idealfall beginnt Barrierefreiheit schon bei der Gebäudeplanung, doch auch bestehende Häuser können umgerüstet werden.

Beispiele für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen: 

  • Armaturen (z.B. Hebelverlängerung)
  • Personenaufzüge, Treppenlifte, Rampen
  • Badewannen, Duschen, Toiletten, Waschbecken (z.B. Einstiegshilfen, bodengleicher Zugang, Höhenverstellung)
  • Bettzugänge, Bettverstellungen
  • Bodenbeläge, Schwellen (z.B. rutschhemmender Belag)
  • Einrichtungen (z.B. Höhenverstellungen)
  • Fenster, Türen (z.B. Griffabsenkung, Türvergrößerung)
  • Schalter, Steckdosen (z.B. Anpassung der Greifhöhe)
  • Orientierungshilfen (z.B. ertastbare Hinweise)
  • Raumorganisation (z.B. ebenerdige Verlegung vom Bad oder Schlafzimmer)

Finanzierung

Barrierefreie Baumaßnahmen müssen meist selbst bezahlt werden, doch leisten in bestimmten Fällen verschiedene Kostenträger finanzielle Hilfe. Welcher Träger infrage kommt, hängt auch von der Ursache einer körperlichen Einschränkung ab. Es ist empfehlenswert, Anträge bei Kostenträgern vor Baubeginn zu stellen.

Alternativ kann eine Förderung der Baumaßnahme durch die KfW-Bankengruppe in Betracht gezogen werden (Programmnummer 159). Diese vergibt langfristige Darlehen zu günstigen Zinssätzen. Hier muss der Kreditantrag vor Beginn der Baumaßnahme gestellt und die Zusage abgewartet werden.

Weitere Informationen zur Finanzierung und Förderung von Baumaßnahmen erhalten Sie in der Infothek.

Gesetze, Verordnungen, Richtlinien

Bisher regeln die DIN-Normen 18025-1 (Wohnungen für Rollstuhlbenutzer) und 18025-2 (Barrierefreie Wohnungen) die Empfehlungen für barrierefreies Bauen. Sie sollen jedoch in der neuen DIN-Norm 18040-2 zusammengeführt werden. DIN-Norm 18040-1 wurde bereits verabschiedet und macht Vorgaben für Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden. Weitere Informationen zur DIN-Norm 18040-2.

Massagesessel

Möbel und Tische

Hierzu zählen Stühle, Tische, Sessel, Schränke mit Verstellmöglichkeiten oder Sitzkissen, die beispielsweise einem Dekubitus vorbeugen können.

höhenverstellbares Pflegebett

Betten und Bettzubehör

Das Pflegebett ist der Arbeitsplatz des Pflegepersonals. Daher sollte ein Pflegebett nicht nur zu den Bedürfnissen der pflegebedürftigen Person passen, sondern muss auch die pflegende Person in ihrer Arbeit unterstützen.

Falttür

Bauelemente und Sicherheitsausstattung

Hierzu zählen Raumspartüren, Sensor-Wasser-Armaturen, Rettungs- und Sicherheitsausrüstungen.

Treppengeländer

Geländer, Handläufe und Handgriffe

Geländer, Handläufe, Stützhandgriffe mit und ohne Beleuchtung können im und am Haus oder im Sanitärbereich angebracht werden.

Breitrampe

Hilfen zur Überwindung von Höhenunterschieden

Aufzüge, Hebebühnen, Treppenlifte, Rampen und Leitern helfen bei der Überwindung von Höhenbarrieren.

Bedieneinheit für Jalousien

Bedienhilfen für Türen, Fenster und Vorhänge

Hierzu zählen elektrische Bedienhilfen für Türen, Fenster und Rollläden, die schwierige mechanische Tätigkeiten ersetzen.